Willkommen bei Scalable Game Design Schweiz

Die Vision von Scalable Game Design Schweiz ist es, informatische Bildung in allen Schweizer Schulen nachhaltig einzuführen und zu fördern. Bei Scalable Game Design (SGD) handelt es sich um ein integratives, transversales Bildungskonzept. SGD schult Lernende aller Altersstufen durch die objektzentrierte Programmierung von Spielen und Simulationen im sogenannten Computational Thinking – eine der wichtigsten Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts.

Mehrstufige Strategie

  • Swiss CS Ed Week / Game Design Studio

Für die flächendeckende und nachhaltige Einführung der informatischen Bildung in Schweizer Schulen verfolgen wir eine mehrstufige Strategie mit den drei Hauptbereichen Kennenlernen, Weiterbildung und Ausbildung. Das Angebot und die Aktivitäten der verschiedenen Stufen unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich des zeitlichen Ausmass’ und der inhaltlichen Tiefe des Kontakts mit der Materie, den primären Adressaten und der Streubreite. Die einzelnen Elemente sollen einander ergänzen und die Gesamtwirkung der Initiative verstärken.

Unser Bildungskonzept

Bei der Einführung und Weiterentwicklung des SGD-Bildungskonzepts richtet sich die Professur nach den strukturellen und inhaltlichen Vorgaben des neuen, kompetenzorientierten Lehrplans 21. Dieser weist informatischer Bildung bereits auf der Primarstufe eine zentrale Rolle zu, die den Lernenden auch fächerübergreifende Kompetenzen wie analytisches Denken oder kreative Problemlösungsstrategien vermitteln soll. Diese fächerübergreifenden Kompetenzen lassen sich zusammenfassen miComputational_thinking_Pict dem Begriff des (Systemic) Computational Thinking, das wiederum den Kern des SGD-Bildungskonzepts darstellt. Durch die Schulung des Computational Thinking anhand von Game (und  Simulation) Design erlernen Schülerinnen und Schüler die notwendigen Kompetenzen, um in verschiedene Richtungen inklusive MINT, ICT & Medien, Sprachen und vertiefte Informatik zu gehen. Es ist eine spielerische Methode, Computational Thinking durch objektzentriertes Programmieren zu vermitteln. Verbunden mit kreativem Gestalten (2D und 3D) reichen die Anwendungen bis hin zu Simulationen im MINT-Bereich (MINT ist eine Abkürzung für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften [Biologie, Chemie, Physik] und Technik). Wir sind überzeugt, dass das Erlernen und Üben von Computational Thinking ein zentraler Bestandteil sowohl der Lehrerbildung als auch der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern sein sollte (Computational Thinking in der Lehrerbildung [French], Repenning 2015).

SGD beruht auf mehr als 25 Jahren Forschung in den USA und wird kontinuierlich weiterentwickelt.  Durch die von der Hasler Stiftung finanzierte Professur für Informatische Bildung an der Pädagogischen Hochschule der FHNW wird das Bildungskonzept von SGD unter der Leitung von Prof. Dr. Repenning seit 2014 in die Schweiz eingeführt und weiterentwickelt. Dabei fliessen langjährige Erfahrungen aus Forschung und Anwendung im Bildungssektor ein, die in den USA bereits seit Jahren wertvolle Erkenntnisse in der informatischen Bildung hervorbringen.